Wer schon einmal seinen Urlaub in Thailand verbracht hat, dem sind sicherlich auch die vielen Straßenhunde s.g."soi dogs" aufgefallen. Am Strand sowie an vielbefahrenen Straßen finden sich oft ganze Rudel von freilaufenden Hunden.
Häufig sind die Vierbeiner aufgrund von Räudemilben ohne Fell, übersät mit offenen infizierten Wunden und extrem abgemagert.


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Nicht selten sind besonders sehr junge aber auch alte Hunde durch Blutparasiten geschwächt und dem Tode nahe. Grausame Fälle von hochinfektiösen blutenden Tumorerkrankungen gehören ebenso zum Straßenbild wie Verletzungen durch Verkehrsunfälle, Verbrennungen/Verbrühungen, Verätzungen, Schnittverletzungen und Bisswunden durch Revierkämpfe. Die Liste des Leids ist schier endlos.
In diesem häufig bejammernswerten Zustand versuchen säugende Mutterhunde auch noch ihre Welpen großzuziehen.
Die Welpen leiden oftmals an Parvovirose. Die meisten der Infizierten sterben innerhalb kürzester Zeit, angesteckt von der eigenen Mutter.
Die Straßenhunde suchen instinktiv die Nähe des Menschen. Rund um die Häuser holen sie sich die Essensreste und dürfen dann das Anwesen bewachen. Medizinische Behandlung gibt es meist keine.
Im tropischen Klima sind offene Wunden sofort von eierablegenden Fliegen belagert. Unmittelbar danach schlüpfen Maden und fressen sich bei lebendigem Leib durch den ganzen Körper. Es stinkt bestialisch nach verwesendem Fleisch. Daraufhin werden die Hunde vom Haus vertrieben. Das grausame Sterben beginnt.
In Hotelanlagen und Resorts werden die Hunde verjagt oder vergiftet. Andere packen sich die Tiere (besonders Welpen) und werfen sie in der Nacht auf ein Klostergelände. Dort leben oft schon zwischen 50-100 Hunde in mehreren Rudeln. Die Mönche in den buddhistischen Tempeln füttern die verstoßenen Tiere mit gekochtem Reis aus Spenden. Für medizinische Betreuung reicht es leider nicht.
Die beiden hatten bereits jahrelange Erfahrungen mit der Tierhilfe in Thailand. Wir erlernten viel über die Behandlung kranker Tiere. z.B. notwendige Impfungen selbst durchführen, Wundbehandlung, Ersthilfe bei akuter Vergiftung, Parasitenbehandlung usw,
Indessen kümmerten wir uns wechselweise um die Welpen im Kloster. Brachten Hündinnen von der Straße zum Kastrieren. Verabreichten Schutzimpfungen und sorgten uns mit Streicheleinheiten, Futter und Medizin um die Vierbeiner.
Bereits Ende August 2009 waren wir dann soweit um im Tempel einen überdachten Operationsplatz einzurichten. Mit Hilfe des örtlichen Tierarztes konnten wir jedes Wochenende bis zu sieben Hündinnen kastrieren, um wenigstens dort die ungewollte Vermehrung zu stoppen.
Wie alles begann.....
Sicherlich könnt ihr euch vorstellen, dass das alles recht kostenintensiv ist. Zunächst versuchten wir alles selbst zu finanzieren. Bald mussten wir jedoch feststellen, dass es nicht ausreichen wird.
Dank der Spenden schafften wir es in der Zwischenzeit, verschiedene Projekte ins Leben zu rufen.

Auf der Startseite und unter News könnt ihr euch über den jeweiligen Stand informieren.
Wir sind täglich mehrere Stunden unterwegs um Futter an unterernährte Straßenhunde zu verteilen sowie medizinische Hilfe zu geben. Einige davon sind derart krank und geschwächt, dass wir mit ihnen sofort zur Tierklinik fahren müssen.
In dringenden Fällen bleibt uns nur die Ruhigstellung. Bei sehr scheuen Hunden mit Blasrohr und Distanzinjektion.
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Im Sommer 2009 wurde unsere, von Deutschland mitgebrachte, Irisch Setter Hündin „Laila“ sehr krank. Auf der Suche nach geeigneter veterinärmedizinischer Hilfe lernten wir Verity und Thep kennen.
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Wir sind Heike & Anja und leben seit 2009 im südlichen Zentralthailand am Golf von Siam in der Provinz Prachuap Khiri Khan. Schon auf unseren früheren Reisen bemerkten wir die zahlreichen streunenden Hunde auf Thailands Straßen.